Grundkenntnisse über die Optik von Motorradbeleuchtungen

May 29, 2024

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1. Grundlegende optische Definitionen und Einheiten:

Raumwinkel: Der Winkel, den eine Fläche auf einer Kugel relativ zu ihrem Mittelpunkt bildet, wird Raumwinkel genannt. Die Einheit des Raumwinkels ist Sr (Bogenmaß). Der relative Raumwinkel der gesamten Kugel beträgt 4π.

Lichtstrom: Die Energie, die eine Lichtquelle in der Zeiteinheit in den umgebenden Raum abstrahlt und das Sehen verursacht, wird als Lichtstrom bezeichnet und durch das Symbol Φ dargestellt. Die Einheit ist Lumen lm. Es wird hauptsächlich verwendet, um die Gesamtleistung einer Lichtquelle oder eines Lichtstrahls zu beschreiben.

Beleuchtungsstärke: Mit der Beleuchtungsstärke wird die Lichtintensität auf der beleuchteten Fläche (Punkt) angegeben. Das Verhältnis von Lichtstrom zur beleuchteten Fläche wird als Flächenbeleuchtungsstärke bezeichnet. Ich verwende das Symbol E und die Einheit ist Lux.
Optische Leistungsindikatoren werden hauptsächlich für Beleuchtungsfunktionen eingesetzt.

Lichtstärke: Der von einer Lichtquelle pro Raumwinkeleinheit in eine bestimmte Raumrichtung abgestrahlte Lichtstrom wird als Lichtstärke der Lichtquelle in dieser Richtung bezeichnet. Ich verwende das Symbol I, Candela CD.
Wird hauptsächlich zur optischen Leistungsanzeige von Signalleuchten verwendet.

Helligkeit: Unter Helligkeit versteht man die Intensität der physikalischen Lichtmenge (Reflektor) auf der Oberfläche eines Lichtkörpers (Reflektor). Das menschliche Auge beobachtet die Lichtquelle aus einer Richtung, und das Verhältnis der Lichtintensität in dieser Richtung zur vom menschlichen Auge „gesehenen“ Fläche der Lichtquelle wird als Einheitshelligkeit der Lichtquelle definiert, also als Lichtintensität pro Einheit Projektionsfläche. Einheit: Nitrat (CD/m2)

Effizienz der Lichtquelle:
Unter Lichteffizienz versteht man die Effizienz der Umwandlung elektrischer Energie in Lichtenergie. Einheit: Lumen/Watt lm/W

2. Farbwiedergabe:
Im Prinzip sollte künstliches Licht dem natürlichen Licht entsprechen, so dass das menschliche Auge die Farbe der Dinge richtig unterscheiden kann, natürlich abhängig vom Standort und Zweck der Beleuchtung. Der Grad, in dem eine Lichtquelle die Farbe eines Objekts darstellt, wird als Farbwiedergabe bezeichnet. Er wird oft als „Farbwiedergabeindex“ (RA) bezeichnet.
Unter Farbwiedergabe versteht man die Beziehung zwischen der wahren Farbe (eigener Farbe) eines Objekts und der Farbe, die unter einer Standardlichtquelle angezeigt wird. Der Ra-Wert wird durch den Vergleich der 8 in der Norm DIN6169 definierten Testfarben mit der zu testenden Standardlichtquelle ermittelt. Je kleiner der Farbunterschied, desto besser ist die Farbwiedergabewirkung der getesteten Lichtquelle. Eine Lichtquelle mit einem Ra-Wert von 100 bedeutet, dass die Farbe eines Objekts unter ihrem Licht die gleiche ist wie die Farbe unter einer Standardlichtquelle.

3. Farbtemperatur:
Ein dunkelrotes Licht. Wenn ein schwarzer Gegenstand auf eine bestimmte Temperatur erhitzt wird, beginnt er zu leuchten, und bei höheren Temperaturen ändert sich die Farbe zu gelblich-weiß/weiß/bläulich-weiß. Wenn ein Objekt Licht einer bestimmten Farbe aussendet, nennen wir seine Temperatur die Farbtemperatur dieser Farbe.

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